Atemschutzgerät

Wenn irgendwo giftige Stoffe in der Luft sind, müssen Feuerwehrleute Atemschutzgeräte benutzen. Es gibt verschiedene Arten von Atemschutzgeräten, hier wollen wir aber nur das Atemschutzgerät erklären, das ihr auf diesem Bild sehen könnt.

Bei diesem Atemschutzgerät nimmt man die Luft die man zum Atmen braucht einfach in der Flasche mit. Wenn man die gelbe Flasche mit Wasser füllen würde, dann passen da 6 Liter rein. Luft kann man aber mit einer Maschine zusammen drücken, das nennt man dann komprimieren. Diese Maschine wird übrigens Kompressor genannt. Damit man sagen kann wie sehr Luft komprimiert ist, haben sich schlaue Leute etwas einfallen lassen, nämlich eine physikalische Größe die man Druck nennt (So etwas wie Entfernung, Zeit, Gewicht usw.). Gemessen wird dieser Druck in der Einheit bar (Auch wieder so etwas wie Meter, Sekunde, Kilogramm usw.). *Oh man das ist ja schlimmer als in der Schule ;-)*

In dieser gelben Flasche ist Luft mit einem Druck von 300 bar, jedenfalls solange man noch keine Luft aus der Flasche geholt hat. Das heißt das 300 mal mehr Luft in die Flasche passt wie ohne Druck.  *Überleg*  6 Liter mal 300 das sind  *ähm* 1800 Liter Luft. Das ist genug Atemluft damit man ca. 20 - 30 Minuten aus dieser Flasche atmen kann. 

Menschen können aber nur Luft atmen die ungefähr einen Druck von einem bar hat, deshalb muss die Luft erst durch einen Druckminderer.

Am Atemschutzgerät ist noch ein Manometer

angebracht, so heisst das Messgerät mit dem man Druck messen kann. Dieses Gerät ist sehr wichtig. Wenn man weiß wieviel Druck noch in der Flasche ist, weiß man auch ungefähr wie lange noch Luft zum Atmen in der Flasche ist.  

Nun muss die Luft die aus dem Druckminderer kommt nur noch zu Mund und Nase, dazu braucht man einen Atemanschluss und einen Lungenautomaten. 

Der Lungenautomat ist eigentlich nichts anderes als eine Klappe die dann aufgeht wenn man Luft holt, so dass dann Luft in die Maske strömen kann.

Und das letzte Teil des Atemschutzgerätes ist ein Tragegestell.

 Das Tragegestell ist notwendig, damit man das Atemschutzgerät auch sicher auf dem Rücken tragen kann.

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